Aktuelles
Wenn der Name Programm ist: Wickel & Co. setzt auf textile Etiketten von Glücksband Roth
Wenn der Name Programm ist: Wickel & Co. setzt auf textile Etiketten von Glücksband Roth
Der Wadenwickel ist längt ein Sinnbild geworden: für traditionelle Heilmethoden, Achtsamkeit und liebevolle Fürsorge. Bei der Firma Wickel & Co. im Allgäuer Voralpenland gibt es die in verschiedenen Sets zu bestellen – genauso wie Kuschel- und Heilkissen, Ohrwickel und nasse Strümpfe. Das Familienunternehmen hat sich auf Anwendungen aus der Naturheilkunde spezialisiert. Die textilen Produkte unterliegen der Kennzeichnungspflicht – sprich, sie brauchen ein Pflege- und Zusammensetzungsetikett. Die bezieht Wickel & Co. seit vielen Jahren von Glücksband Roth. Ebenso wie verzierende Produkte: ein bedrucktes Köperband beispielsweise ist fester Bestandteil von Wärmekissen.
Wickel & Co.: „Wir sind das Original“
Ursula Uhlemayr gründete vor nahezu 40 Jahren die Manufaktur Wickel & Co. Von Beginn an setzte sie auf nachhaltige Materialien, eine ansprechende Gestaltung und vor allem auf gebrauchsfertige, praktische Produkte, die traditionelle Anwendungen alltagstauglich machen. Heute führt sie das Familienunternehmen gemeinsam mit ihrem Sohn Julian in zweiter Generation. Als ausgewiesene Expertin für Wickel und Naturheilkunde gibt Ursula Uhlemayr ihr Wissen zudem in Seminaren und Fachbüchern weiter.
Wickel & Co. beschäftigt 17 Mitarbeitende und produziert auf einem umgebauten Bauernhof im Allgäu. Das Unternehmen entwickelte als erstes gebrauchsfertige Wickelsets für Kinder und Erwachsene und gilt bis heute als Pionier auf diesem Gebiet. „Inzwischen gibt es Nachahmer, aber wir sind nach wie vor das Original“, sagt Julian Uhlemayr. Viele Produkte wurden kontinuierlich weiterentwickelt und durch Gebrauchsmuster geschützt.
Die Produkte von Wickel & Co. sind heute über Apotheken, den Fachhandel, Großhändler sowie den eigenen Online-Shop erhältlich. Zum Anwenderkreis gehören Familien ebenso wie Hebammen, Kinderärzte, Therapeuten, Heilpraktiker, Pflegeeinrichtungen und Hospize.
Von Pflegeetikett bis Köperband
Das Sortiment von Wickel & Co. umfasst mehr als 60 verschiedene textile Produkte. Gemeinsam haben sie eines: Sie werden regelmäßig (nicht nur mit 30 Grad) gewaschen und häufig über viele Jahre hinweg genutzt.
Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Etiketten. Informationen zur Materialzusammensetzung und Pflege sind Pflicht. Diese müssen dauerhaft lesbar bleiben und die Farben sollen beständig sein. Gleichzeitig verfolgt Wickel & Co. einen konsequent nachhaltigen Ansatz. „Wir sind ein kunststofffreies Unternehmen“, erklärt Julian Uhlemayr. Deshalb kommen ausschließlich Baumwolletiketten zum Einsatz, deren Materialien mindestens nach OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert sind. Polyesteretiketten sind für das Unternehmen keine Option.
Je nach Produkt übernimmt das Etikett unterschiedliche Aufgaben. Die klassischen Pflege- und Zusammensetzungsetiketten mit Herstellerangaben, Logo oder Schriftzug, Waschsymbolen und Materialinformationen sind mittig gefalzt und auf Vorder- und Rückseite bedruckt.
Daneben setzt Wickel & Co. auch gewebte Markenetiketten sowie bedruckte Köperbänder aus Baumwolle ein: das Markenzeichen, der Teddybär von Wickel & Co. ziert die Bänder. Letztere sind beispielsweise fester Bestandteil der Wärmekissen und verbinden Funktion mit einem hochwertigen Erscheinungsbild.
Die Lösung von Glücksband Roth
Baumwolle passt perfekt zum nachhaltigen Produktkonzept von Wickel & Co. – beim Bedrucken stellt das Naturmaterial jedoch deutlich höhere Anforderungen als synthetische Etiketten. Hier kommt die Expertise von Glücksband Roth ins Spiel.
Dank besonders beständiger Druckfarben für Textildruck auf Baumwolle lassen sich die Baumwolletiketten dauerhaft und kontrastreich bedrucken. So erfüllen die Etiketten selbst bei langer Nutzung zuverlässig ihre Aufgabe: die Lesbarkeit der vorgeschriebenen Informationen.
Für die zweite zentrale Aufgabe gilt das ebenso: „Unsere Produkte begleiten viele Menschen über Jahre hinweg“, sagt Julian Uhlemayr. „Die Etiketten sollen die Qualität und die Wertigkeit des Produkts unterstreichen.“
Fazit
„Uns war wichtig, mit einem regionalen Partner zusammenzuarbeiten“, sagt Julian Uhlemayr. „Wir beziehen unsere Rohstoffe möglichst aus Deutschland und Österreich und legen Wert auf transparente Lieferketten. Wir schätzen Nähe und Erreichbarkeit bei unseren Partnern. Daher fühlen wir uns bei Glücksband gut aufgehoben.“
Die Zusammenarbeit besteht seit vielen Jahren. Neue Produktvarianten oder kleinere Anpassungen an Texten und Kennzeichnungen lassen sich dadurch schnell und unkompliziert umsetzen.
Auch die Gestaltung kommt gut an. „Unsere Kunden schätzen die hochwertige Optik unserer Produkte“, sagt Julian Uhlemayr. „Dazu tragen auch die Etiketten und die bedruckten Köperbänder mit unserem Teddybären bei. Wir bekommen dazu regelmäßig positive Kommentare unserer Kunden. Sie machen unser Markenbild komplett.“
Eine Frage zum Abschluss
Was sind eigentlich die eingangs erwähnten „nassen Strümpfe“?
Julian Uhlemayr erklärt gern: „Hinter dem ungewöhnlichen Namen verbirgt sich eine traditionelle Kneipp-Anwendung mit angefeuchteten Baumwollstrümpfen, die den Körper bei der natürlichen Regulation unterstützen sollen.“ Die Strümpfe kommen allerdings ohne textiles Pflegetikett aus, wegen des Tragekomforts.